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Geräte werden zwar auf den Stromverbrauch hin optimiert, jedoch die Anzahl der Geräte pro Haushalt steigt stetig. Hinzukommt, dass Strom weltweit immer teurer wird, Besserung ist nicht in Sicht. Wer seinen Stromverbrauch reduzieren und gleichzeitig Geld sparen möchte, dem stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, um die Energiebilanz im Haushalt zu verbessern und die Haushaltskasse zu schonen.

Auf der Suche nach Stromfressern

Ein österreichischer Haushalt benötigt jährlich rund 5.000 Kilowattstunden Strom. Heizen ist in Österreich naturgemäß ein großes Thema und auch ein ebensolcher Kostenfaktor. Strom kann beispielsweise gespart werden, indem alte Heizkonvektoren entsorgt und gegen neue, effizientere Heizungssysteme ausgetauscht werden. Generell kann beim Heizen gespart werden, wenn die Wohnräume auf 18-21 °C reguliert und nicht überheizt werden. Schlafräume sollten generell kühler sein und eher bei 18 °C liegen. Offene Fenster an warmen Tagen sparen ebenfalls Heizstunden. Bei der Fußbodenheizung könnte sich die Umstellung auf Nachtstrom günstig auswirken. In den Herbst- und Wintermonaten steigt auch der Verbrauch an Strom für Beleuchtung. Die Verwendung von Energiesparlampen wirkt sich positiv auf die Verbrauchsbilanz aus, aber auch das bewusste Abschalten von Lichtquellen, wenn man beispielsweise einen Raum verlässt, spart Strom. Und wer im Winter die Sonne bei den Fenstern reinlässt, spart Lichtstrom.

Enorme Fortschritte gibt es beim Stromverbrauch von Kühlschränken. Vergleiche der kW-Verbräuche zahlen sich aus. Der Austausch von alten Geräten auf Produkte mit guter Energieklasse kann Stromkosten auf Dauer senken. Gleiches gilt für Waschmaschine, Wäschetrockner und E-Herd. Besonders die Wasseraufbereitung mit Strom sticht mit satten kW-Verbräuchen ins Auge. Die Umstellung der Warmwasserbereitung auf Nachtstrom könnte helfen, Kosten einzusparen. Auch ein Vergleich der Strompreise und ein eventueller Anbieterwechsel könnten sich positiv auf die Haushaltskasse auswirken.

Stand: 27. November 2014

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